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Interview KUBIKOM Immobilien GmbH.

Es ist ein wunderschöner Spätsommertag im September, morgens früh 8.00 Uhr, die Sonne kriecht über den Horizont und das Bergische Land erwacht in einem goldenen Farbenspiel.
Wir sind bei der Firma KUBIKOM Immobilien GmbH, auf Einladung von Dr. Thorsten Meis, Inhaber und Gründer des Maklerunternehmens. Das Büro ist im Zentrum von Solingen-Ohligs auf der Keldersstraße in dem markanten Rundbau. Der ehemalige Bunker ist heute ein attraktives Büro- und Praxisgebäude.
Dr. Thorsten Meis begrüßt uns persönlich. Fröhlich und gutgelaunt führt er uns durch die Büroräume, die in den oberen beiden Etagen des Turms liegen. Der erste Blick ist beeindruckend.
Nach der kurzen Begrüßung gehen wir in das Besprechungszimmer. Eine freundliche Mitarbeiterin serviert Kaffee.

K.H. Berger
Ihr Büro ist wirklich ein Traum: Helles Licht, rundum Fenster bis zum Boden und eine atemberaubende 360°-Aussicht über Solingen nach Düsseldorf, Köln und weit darüber hinaus.

“Makeln mit Weitsicht nenne ich das!” sagt Dr. Thorsten Meis und lächelt. Ich nicke ihm zu und kann ihm nur Recht geben!

K.H. Berger
Herr Dr. Meis – ein Makler mit einem Doktor-Titel, das ist außergewöhnlich. Worin haben Sie Ihren Dr. gemacht und ist das eher eine Prestigefrage oder wirklich ein Plus für Ihr Unternehmen?

Dr. Thorsten Meis ( lacht herzlich )
Ich habe an der Uni Köln Betriebswirtschaftslehre studiert, zusätzlich ein Auslands-Semester in Pennsylvania. Dabei habe ich natürlich fundierte Kenntnisse im kaufmännischen Bereich erworben. Es erschien mir damals logisch im Anschluss an mein Studium zu promovieren. Meine Doktorarbeit habe ich im Bereich Bewertungen geschrieben. Das kommt mir und unseren Kunden heute natürlich zugute und ist in jedem Falle ein großer Vorteil für die KUBIKOM.

K.H. Berger
KUBIKOM – was heißt das eigentlich und wie entstand Ihr Immobilienunternehmen?

Dr. Thorsten Meis
KUBIKOM ist eine Kombination aus den Begriffen KUBIKmeter (der Einheit für das Raumvolumen) und KOMpetenz.
Im Jahr 2009 startete ich alleine mit KUBIKOM in Solingen-Ohligs auf 70 m2. Mittlerweile sind wir ein Team von 13 Mitarbeitern und haben das Glück, in diesen wunderschönen Büros auf deutlich über 200 m2 arbeiten zu können.

K.H. Berger
Mit welchen Anfragen kann ich als Kunde zu Ihnen kommen?

Dr. Thorsten Meis
Unser Leistungsspektrum lässt sich kurz und knapp beschreiben: “bewerten. vermieten. verkaufen.”, beinhaltet aber viel viel mehr. Wir helfen Ihnen, wenn Sie ein Objekt zur Miete oder zum Kauf suchen, aber auch wenn Sie eines vermieten oder verkaufen möchten. Von der Informationsbeschaffung über die Bewertung, das Inserieren über die Verhandlungsführung bis hin zum Notarvertrag und zur Übergabe der Immobilie erledigen wir alles für unsere Kunden. Wir setzen auf eine enge Betreuung und bedienen jeden Kunden individuell. Kommunikation und gegenseitiges Vertrauen sind sehr wichtig. Der Kunde gibt ja ein großes Vermögen, oftmals den größten Vermögensgegenstand, in unsere Hände.

K.H. Berger
Wozu benötigt man heutzutage überhaupt noch einen teuren Makler? Zu Zeiten des Internets kann doch jeder ganz einfach seine Immobilie selbst im Web anbieten und verkaufen.

Dr. Thorsten Meis
Na klar, das stimmt. Diese Möglichkeit hatte man auch früher schon: Jeder konnte seine Immobilie selbst in die Zeitung setzen. Aber – und nun kommt das Entscheidende: Das Anbieten alleine ist nicht unsere Kernaufgabe. Der wesentliche Teil der Maklertätigkeit fällt schon lange im Vorfeld an und geht auch weit darüber hinaus.
Außerdem muss ich Ihnen in einem ganz wesentlichen Punkt widersprechen: wir sind nicht teuer! Es zahlt sich sogar aus, uns als Makler mit dem Verkauf einer Immobilie zu beauftragen.

K.H. Berger
Das ist eine mutige Aussage – wie soll ich das verstehen?

Dr. Thorsten Meis
Es beginnt ja schon bei der Wertermittlung Ihrer Immobilie. Da gibt es unzählige Faktoren, die den subjektiven Wert beeinflussen – emotionale und rationale. Die Besonderheiten einer Immobilie herausfiltern, Vor- und Nachteile abwägen – das können wir als neutrale Gutachter viel besser als der emotional gebundene Inhaber.
Schon die Prüfung der Unterlagen auf eventuelle Belastungen wird für den Laien problematisch. Da müssen Unterlagen zusammengetragen, oft auch neu beantragt werden. Das Sichten und Analysieren der Grundbücher, Teilungserklärungen, Wegerechte oder anderer Eintragungen ist für uns als Profi oft schon wochenlange Recherche und viel Arbeit. Laien können daran gerne schon einmal verzweifeln und teure Fehler machen.
Dabei kommt uns natürlich ein erhebliches Potential an Erfahrung zugute, das wir dem Gelegenheitsverkäufer voraus haben. Durch den täglichen Umgang mit dem Immobiliengeschäft kennen wir alle feinen Parameter und können auf dieser Basis viel besser kalkulieren und bei Verhandlungen auch stärker argumentieren.
Der  Inhaber kalkuliert meist indem er den damaligen Kaufpreis und evtl. getätigte Investitionen vermengt und daraus seinen “Wunschpreis” entwickelt, aber die Werte von Immobilien unterliegen einer ständigen Veränderung. So können z.B. bessere Verkehrsanbindungen, eine Verbesserung der Infrastruktur, Schulen und auch Einkaufsmöglichkeiten das Preisgefüge innerhalb kurzer Zeit ganz erheblich verändern. Somit kann der Traumpreis auf einmal deutlich zu niedrig, aber auch viel zu hoch angesetzt sein. Beides ist fatal.

K.H. Berger
Wieso fatal? Zu niedrig angesetzt kann ich verstehen, das ist ärgerlich ggf. sogar teuer wenn man zu preiswert verkauft, aber zu hoch angesetzt ist doch kein Problem. Dann wird keine Resonanz auf das Angebot kommen und nach gewisser Zeit korrigiert man den Preis einfach nach unten.

Dr. Thorsten Meis
Sehr schön Ihre Aussage. Meine Gegenfrage: Was ist denn „eine gewisse“ Zeit und wie weit korrigieren Sie nach unten? 5.000€? 10.000€? 20.000€? Angenommen Ihr Haus hat einen realen Wert von 400.000€ , Sie haben aber mit 500.000€ inseriert. Nach 4 Wochen meldet sich kein Interessent und Sie senken den Preis um 10.000€. Nach weiteren 4 Wochen kein Ergebnis. Nach der zweiten Preissenkung kommt dann der erste Interessent mit zwei Freunden zur Besichtigung. Die Herren lassen sich von Ihnen durch das ganze Haus führen, inspizieren jedes einzelne Zimmer, die Bäder, Schlafzimmer, vom Keller bis zum Dach. Zum Schluss kaufen sie natürlich nicht. Also fahren Sie mit der Preissenkung fort, bis sie bei 450.000€ angekommen sind. Mittlerweile haben Sie 15 Interessenten mit einer unüberschaubaren Anzahl von Begleitpersonen durch Ihr Haus geführt. Es ist ein halbes Jahr vergangen und keine greifbaren Ergebnisse. Inzwischen haben Sie ernste Zweifel ob sie überhaupt verkauft bekommen oder ob der Preis nicht doch viel zu hoch ist. Irgendwann werden sie den Preis mit größeren Schritten reduzieren und mittlerweile nehmen wirkliche Interessenten Sie kaum noch ernst. Marktbeobachter verfolgen das natürlich auch und denken sich ihren Teil. Schnäppchenjäger wittern ihre Chance und kommen immer öfter mit unseriöseren Angeboten – frei nach dem Motto “Was ist der letzte Preis?”.
Letztlich fehlen Ihnen jegliche Preis-Argumente wenn es dann irgendwann in ernste Verhandlungen geht und ein Interessent nur 320.000€ bietet. Die realistischen 400.000€ sind dann keine Basis mehr.
Wir nennen das “ein Objekt ist verbrannt”.

K.H. Berger
Das klingt durchaus plausibel und ist keine wirklich angenehme Vorstellung.

Dr. Thorsten Meis
Man hat ja in heutigen Zeiten auch kein gutes Gefühl unkontrolliert Menschen durch sein Haus zu führen und evtl. noch die Sicherheitssysteme zu erklären – besonders wenn man selber noch darin lebt. Bei einem Maklerobjekt wissen Interessenten im Vorhinein, dass da ein seriöses Angebot hinter steht. Es melden sich nur echte Interessenten und unseriöse Angebote werden im Vorfeld gleich herausgefiltert.
Ein guter Makler führt dann natürlich auch die konkreten Kaufpreis- und Vertragsverhandlungen – gerade dies kann je nach Objekt zu mehreren Zehntausend Euro Mehrerlös führen und macht somit die Provision mehr als wett.

K.H. Berger
Ich muss sagen, mich haben Sie überzeugt! Eine letzte Frage interessiert mich noch. Wieso haben Sie Solingen als Standort für Ihr Unternehmen gewählt?

Dr. Thorsten Meis (schmunzelt)
Wir haben seit Kurzem eine Niederlassung in Köln, einfach um besser auf die Anfragen und Interessenten aus dem erweiterten Umfeld im Raum NRW reagieren zu können.
Solingen ist aber unser Hauptstandort, einfach weil ich Solinger bin. Hier habe ich Freunde und Familie, hier kenne ich mich aus  und hier bin ich zuhause. Das sehe ich gerade für meine Branche als einen wesentlichen Vorteil an. Der Markt im Bergischen Land bietet nach wie vor noch viel Potenzial. Ich habe immer großen Wert auf eine sehr individuelle Betreuung gelegt, faires Miteinander und auch das soziale Engagement für die Stadt nie aus den Augen verloren. Dazu zählt z.B. auch unser Engagement in vielen sozialen Bereichen im Raum Solingen. Das sehen und  honorieren unsere Kunden und vertrauen uns jetzt seit sieben Jahren.
Auf dieser Basis konnten wir zuletzt auch den Vertrieb der neu auf dem Stadiongelände in Ohligs entstehenden mehr als 100 Wohnungen und Häuser gewinnen.  Auch hier werden wir unsere Kunden zufriedenstellen.

K.H. Berger
Herr Dr. Meis, dem kann ich nichts hinzufügen. Ich danke Ihnen für das sympathische Gespräch. Es hat wirklich Spaß gemacht – wir wünschen Ihnen weiter viel Erfolg.

 

Karl-Hermann Berger und Denise Ademes im Interview mit Thorsten Meis

Quelle:
Bildmaterial: Berger+Partner Werbeagentur, Solingen
Interview: K.H. Berger, Berger+Partner Werbeagentur, Solingen

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